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Porsche Coanda Esports Racing Team verteidigt Rennsport-R1-Titel nach packender Fall Season

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6 Minuten

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Das Porsche Coanda Esports Racing Team hat seinen Titel in Rennsport R1 nach einer packenden Fall Season verteidigt, die bei der SimRacing Expo in Frankfurt ihren Höhepunkt fand.

Das Team bestritt im September vier Online-Runden und belegte in der Punktewertung Platz zwei, bevor es im Oktober zum großen Finale vor Ort bei der SimRacing Expo in Frankfurt ging.

Das Porsche Coanda Esports Racing Team setzte Charlie Collins und Joshua Rogers als Stammpiloten ein, während Dayne Warren bei ausgewählten Online-Rennen zum Einsatz kam.

Beim Finale erwischten Collins und Rogers einen hervorragenden Start. Rogers gewann Rennen 1 in Monza, bevor sich das Duo im Qualifying für Rennen 2 in Spa die komplette erste Startreihe sicherte.

Auch im Rennen belegten sie anschließend die Plätze eins und zwei. Ein weiteres starkes Rennen in Daytona brachte das Team schließlich in den entscheidenden Finalist Mode und damit in die Position, den Titel zu gewinnen.

Beim zweiten Rennen des Tages in Monza wehrte Collins die Konkurrenz ab, gewann das Rennen und sicherte dem Team damit die erfolgreiche Titelverteidigung.

Die Online-Rennen

In dieser Saison verabschiedete sich der R1-Wettbewerb vom bisherigen GT3-Starterfeld. Stattdessen traten die Fahrer mit den in Rennsport verfügbaren Hypercars an.

Das Porsche Coanda Esports Racing Team fuhr mit dem Porsche 963, der in der GTP-Klasse der IMSA WeatherTech SportsCar Championship eingesetzt wird.

Wie bereits in der Spring Season bestand jede Runde aus vier 15-minütigen Rennen, wobei die Startaufstellung jeweils durch ein Qualifying über eine Runde bestimmt wurde.

Jedes der zwölf Teams tritt in zwei dieser Rennen an, wobei die Teams für jede Rennen in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden.

Runde 1 am 1. September wurde in Spa und auf der Road Atlanta ausgetragen. Rogers und Warren vertraten dabei das Team.

Obwohl Rogers mit der Pole-Position in Spa hervorragend in die Saison startete, verlief das Rennen schwierig. Das Duo belegte die Plätze sechs und sieben.

Auch auf der Road Atlanta hatten beide einen schweren Stand. Runde 1 beendete das Team mit 32 Punktenauf Platz acht der Gesamtwertung.

In Runde 2 gelang jedoch die Wende. Collins kehrte ins Team zurück und sorgte gemeinsam mit Rogers im ersten Rennen in Le Mans für einen Doppelsieg.

Das Rennen in Laguna Seca brachte erneut Schwierigkeiten, nachdem ein Unfall in Kurve 1 in der ersten Runde den Vorwärtsdrang stoppte.

Beim nächsten Lauf in Daytona feierte Collins einen weiteren Sieg, bevor in Sebring die Plätze eins und drei folgten. Im ersten Rennen von Runde 4 in Monza gelang Collins anschließend der nächste Triumph.

Das Team ging mit lediglich drei Punkten Rückstand auf TC Esports in das Online-Finale.

Nach dem Saisonfinale sagte Collins: "Ich wusste, dass wir in der Punktewertung etwas hinter TC Esports lagen.”

"Mir war klar, dass die Punkte im Finale eine Rolle spielen würden, aber ich hatte das Gefühl, dass wir den schwierigen Saisonstart inzwischen hinter uns gelassen hatten.”

"Wir hatten das Gefühl, dass das Finale ziemlich gut laufen würde, wenn wir am Saisonende das umsetzen könnten, wozu wir unserer Meinung nach in der Lage sind."

Das Finale: SimRacing Expo

Das Saisonfinale fand am 18. Oktober bei der SimRacing Expo in Frankfurt statt, der größten Simracing-Veranstaltung der Branche.

Collins beschrieb das Fahren vor Publikum als "ziemlich großartig. Das ist etwas, das ich wirklich nicht als selbstverständlich ansehen möchte, denn wir haben nicht jeden Tag die Möglichkeit, unseren Job und gleichzeitig unsere Leidenschaft vor anderen Menschen auszuüben, die sich dafür interessieren.”

"Es ist ein großes Privileg und wirklich etwas Besonderes. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass man die anderen Konkurrenten persönlich sieht.”

"Man kann allein an ihrer Körpersprache erkennen, wie ihre Rennen laufen. Das erleben wir online normalerweise nicht."

Der Wettbewerb begann in Monza, wo Rogers den Sieg holte und das Porsche Coanda Esports Racing Team nach Rennen 1 mit sechs Punkten Vorsprung an die Spitze brachte.

"Josh hat ein wirklich gutes Rennen abgeliefert", sagte Collins. "Bei mir selbst war es etwas chaotisch, aber Josh hat ein wirklich starkes und sauberes Ergebnis erzielt. Genau das haben wir als Team gebraucht.”

"Wir haben uns beide im Simulator und mit der gesamten Situation ziemlich wohlgefühlt. Das ist das Wichtigste, wenn man in einen Simulator steigt, den man nicht wirklich kennt und mit dem man vorher nicht trainiert hat. Dann ist alles neu.”

“Selbst wenn das Rennergebnis nicht gut ist, ist es enorm wichtig, sich zunächst wohlzufühlen, weil man weiß, dass der Rest im weiteren Verlauf kommt.”

Für Rennen 2 in Spa sicherte sich das Duo die komplette erste Startreihe und setzte sich anschließend gegen die Konkurrenz durch. Rogers gewann vor Collins, womit dem Team nur noch drei Punkte zum entscheidenden Finalist Mode fehlten.

In Daytona folgte ein weiteres starkes Rennen, in dem Collins zunächst die Pole-Position und anschließend den Sieg holte.

Collins sagte: "Es war großartig. Ich bin 2024 und 2025 beim Esports World Cup angetreten, aber das waren tatsächlich meine ersten beiden Siege in einer LAN-Umgebung, also bei einem Wettbewerb vor Ort.”

"Ich hatte zuvor schon einige Podestplätze geholt, aber vor anderen Menschen gewinnen zu können, war ein wirklich cooles Gefühl. Deshalb waren diese Rennen für mich sehr schön und einfach eine großartige Erfahrung."

Den Titel sicherte sich das Duo in einem "chaotischen" Rennen in Monza.

Eine weitere Pole-Position von Collins brachte das Team in eine hervorragende Ausgangslage, doch ein Zwischenfall in Kurve 1 warf Rogers aus dem Kampf um den Sieg. An der Spitze kämpften drei Fahrer, darunter sein Teamkollege Collins.

Spätes Drama hätte die Situation jedoch beinahe noch einmal komplett verändert. Collins sagte: "Zwei Runden vor Schluss habe ich bei der Anfahrt auf Kurve 1 einfach einen Fehler gemacht und viel Zeit verloren.”

"Der Fahrer auf Platz zwei, der gewinnen musste, um den Wettbewerb am Laufen zu halten, war direkt hinter mir. In der zweiten Schikane von Monza fuhren wir nebeneinander, es gab eine leichte Berührung und sein Fahrzeug drehte sich etwas.”

"Alle hatten mit einem Sieg gerechnet, und dann hat sich aus dem Nichts alles sehr schnell verändert. Danach habe ich einfach versucht, konzentriert zu bleiben, und konnte es schließlich zu Ende bringen."

Er ergänzte: "Es war eine wirklich schöne Art, dieses Rennsport-Jahr mit den drei Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr hatten, zu beenden.”

"Es war einfach sehr befriedigend, und ich war stolz auf die Arbeit, die wir trotz vieler anderer zeitlicher Verpflichtungen investieren konnten."

Mit Blick auf die gesamte Fall Season sagte Collins: "Als Team sind wir sehr gut aufeinander eingespielt.”

"Wir arbeiten inzwischen seit einigen Jahren zusammen, gerade auch bei Veranstaltungen vor Ort. In dieser Hinsicht würde ich nicht sagen, dass es sich großartig von dem unterschieden hat, was wir normalerweise machen.

"Es war wieder einmal eine Freude, mit Josh und Dayne zusammenzuarbeiten. Ich halte die beiden für zwei der besten Fahrer der Welt.”

"Bei solchen Dingen arbeiten wir als Team sehr gut zusammen, tauschen uns über neue Ideen aus oder darüber, was auch immer gerade ansteht.”

"Was die Simulation selbst angeht, wussten wir bei Rennsport, was uns erwartet, weil wir bereits früher im Jahr mit demselben Fahrzeug im gleichen Format gefahren waren. Es ging also im Grunde nur darum, wieder auf das Niveau zu kommen, auf dem wir zuvor schon gewesen waren."

Auch wenn die Rennsport-R1-Fall-Season beendet ist, stehen 2026 noch zahlreiche weitere spannende Esports-Rennen an.

Verfolgt die Porsche-Esports-Supercup-Meisterschaft hier auf unserer Serienseite.

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* Soweit die Verbrauchs- und Emissionswerte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoff-/Stromverbrauch, die CO2-Emissionen, die Reichweite und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

** Wichtige Hinweise zu den vollelektrischen Porsche Modellen finden Sie hier.