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Der neue Porsche GEN4 Formel-E-Rennwagen auf der Rennstrecke

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Formel E
Porsche Formula E Team

Die Entwicklung des neuen GEN4-Formel-E-Rennwagens ist in vollem Gange. Porsche Motorsport war vor der Einführung in der nächsten Saison zum ersten Mal auf der Rennstrecke unterwegs.

Die Tests begannen im November, und bis Mitte Januar hatte der GEN4 Porsche auf den Strecken von Monteblanco und Almería in Spanien bereits 1.472 Testkilometer absolviert.



Mit 600 kW (816 PS) Leistung, permanentem Allradantrieb, neuen Reifen und deutlich mehr Abtrieb liefert das neue Auto den bislang größten Leistungssprung in der Meisterschaft.



Das GEN4-Auto – gebaut nach dem vierten Fahrzeug-Reglement der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft – ist leichter, leistungsstärker, langlebiger und kosteneffizienter.



Dabei liegt der Fokus stärker denn je auf Porsche-Eigenentwicklungen: Das Auto wurde so ausgelegt, dass es leichter ist, mehr Performance liefert und gleichzeitig die Kosten senkt.



Porsche-Werksfahrer Pascal Wehrlein, der das neue Auto in Almería zum ersten Mal fuhr, sagte: “Es ist richtig schnell, und es macht richtig Spaß! Wegen der neuen Aerodynamik sind wir vor allem in den schnelleren Kurven deutlich schneller. Sie erzeugt spürbar Abtrieb.”



“Weil wir über die Jahre so effizient geworden sind, können wir uns das Mehr an Luftwiderstand endlich leisten. Ich glaube, der GEN4 wird bei vielen Leuten da draußen ein Aha-Erlebnis bewirken. Jetzt geht’s drum, unser Paket bestmöglich abzustimmen.”



“Ich bin froh, dass Nico und ich die Testarbeit leisten dürfen. Damit können wir den GEN4 gut auf uns als Stammfahrer zuschneiden.“



Teamkollege Nico Müller ergänzte: "Der GEN4 ist ein richtiges Biest – mit unheimlich viel Leistung und Traktion durch den permanenten Allradantrieb. Man könnte fast sagen, es fühlt sich an wie ein anderer Sport.”


“Wie das Fahrzeug beschleunigt, bremst, wie aggressiv man fahren kann, wenn man versucht noch ein bisschen Rundenzeit zu extrahieren: Alles zusammen erinnert mich an die Supercars im Rallycross.”



“Noch sind die sportlichen Regeln für die neue Ära nicht definiert, aber rein von der Technik her dürfte sich das Racing deutlich verändern. Ich bin gespannt und freue mich auf die weitere Testarbeit.”



Bis Oktober wird Porsche Motorsport sein bislang umfangreichstes Hardware-Paket für die Formula E weiterentwickeln. Danach verlagert sich der Schwerpunkt auf die Optimierung der Software.



Zu Porsches bisherigen Eigenentwicklungen zählen bereits die Betriebssoftware, der Pulswechselrichter, der Elektromotor, das Getriebe, das Differenzial, die Antriebswellen und weitere Antriebsstrang-Komponenten an der Hinterachse sowie Kühlungs-, Träger- und Fahrwerkskomponenten im Heckbereich.



Florian Modlinger, Gesamtprojektleiter Formel E bei Porsche, sagte: “Beim aktuellen Fahrzeug liegt der Wirkungsgrad unseres Antriebsstrangs bei über 97%. Von der Batterie bis zum Rad verpuffen weniger als 3% der eingesetzten Energie, was nahe der Perfektion liegt – ein Vorteil des E-Antriebs.”



“In unserem Lastenheft für die GEN4 standen neben der Effizienzsteigerung der Antriebskomponenten Potenziale bei Gewicht, der Dauerhaltbarkeit und den Kosten – ähnlich wie bei EVs für die Straße.”



“Gleichzeitig sprechen wir bei 600 kW von 71 Prozent mehr Leistung im Attack Mode. Insgesamt finde ich, dass wir von einer Revolution reden dürfen. Das Fahrzeug mit seiner Beschleunigung erstmals auf der Strecke gesehen zu haben, war eine Freude. Mein Dank gilt der Entwicklungsmannschaft in Flacht für diesen Meilenstein im Projekt.”



Er ergänzte: “2024 begann die Konzeptphase. Noch im selben Jahr stiegen wir in die Simulatorarbeit ein. Das Projekt begann also während der Saison 10, als wir noch mit der Vorgängerversion des aktuellen GEN3 Evo unterwegs waren, dem GEN3.”

“Damals kämpften wir bis zum Schluss um alle drei Titel, holten mit Pascal die Fahrer-WM – und entwickelten parallel den GEN3 Evo. Wir arbeiten agil wie in den Serienprojekten: Man betreibt das vorhandene Fahrzeug, bringt das Facelift auf den Markt und konzipiert bereits die nächste Generation.”

„Bloß sind unsere Zyklen kürzer und unsere Budgets kleiner – bei maximalem Erfolgsdruck. Schließlich bestreiten wir eine FIA-Weltmeisterschaft für Porsche.“



In der frühen Testphase konzentriert sich die Arbeit am Entwicklungsfahrzeug auf den zuverlässigen Betrieb und das Zusammenspiel aller Komponenten, doch nach und nach verschiebt sich der Schwerpunkt hin zur Performance.

Aufgrund der streng begrenzten Anzahl an Testtagen in der Formula E werden einige Erkenntnisse im Simulator verifiziert.

Auch das Porsche-Kundenteam Andretti testet das neue Auto, bevor die FIA die Spezifikation im Herbst homologiert.


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* Soweit die Verbrauchs- und Emissionswerte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoff-/Stromverbrauch, die CO2-Emissionen, die Reichweite und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

** Wichtige Hinweise zu den vollelektrischen Porsche Modellen finden Sie hier.