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Einblicke in die neue Teamwear-Kollaboration von Porsche Motorsport und PUMA

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TAG Heuer Porsche Formula E Team
WEC

Porsche Motorsport präsentiert sich im Jahr 2025 in einem neuen Look. Der langjährige Partner PUMA übernimmt die Ausstattung des Teams. Taucht ein in das neue Design und seine besonderen Merkmale.

Mode ist immer in Bewegung. Von Saison zu Saison ändern sich Trends und Marken kommen und gehen. Im Motorsport ist das nicht anders. Für 2025 hat Porsche Motorsport einen neuen Look, dank der erweiterten Zusammenarbeit mit dem deutschen „Powerhouse” PUMA.

Seit 2019 ist PUMA der exklusive technische Partner des Teams für feuerfeste Rennbekleidung, Schuhe und Gepäck. In diesem Jahr wird die Zusammenarbeit noch enger, indem PUMA die gesamte Teambekleidung überarbeitet.

Der neue Look hebt sich von den bisherigen Designs ab und verleiht der traditionellen Teamkleidung einen modernen Touch. Mit einer Reihe von funktionalen Merkmalen, versteckten Besonderheiten und dem schwarz-roten Farbschema des Teams sieht Porsche Motorsport im Jahr 2025 besser aus denn je.

Bei rund 1.000 Mitarbeitern, die Teamkleidung benötigen, von den Mechanikern bis hin zum Management, war es keine leichte Aufgabe, ein Produkt zu entwickeln, das den Bedürfnissen aller gerecht wird. Andrea Hagenbach, Specialist Business Relations, und Florian Wein, Head of Sports Marketing Motorsport bei PUMA, geben einen exklusiven Einblick in den Prozess, von der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2023 bis zur Auslieferung der ersten Artikel gerade einmal ein Jahr später.

Hagenbach ist verantwortlich für das Teamwear-Projekt und überwacht sowohl die Entwicklung des Konzepts der Teambekleidung, als auch des Produkts selbst, von den Verträgen bis zu den Aktivierungen.

Entwicklung des Designs

Die Gespräche mit PUMA begannen im Jahr 2023, als klar wurde, dass Hugo Boss seine Interessen verlagern will. Die Arbeiten starteten direkt nach der Vertragsunterschrift.

Hagenbach erklärt die Komplexität der Entwicklung der Arbeitskleidung, bei der viele Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden müssen. PUMA erarbeitete das kreative Konzept, das dann an das interne Team weitergegeben wurde.

„PUMA war sehr kreativ, sie hatten schon bei der ersten Präsentation sehr gute und brauchbare Ideen“, sagte sie. „Die Idee des Pascha-Musters ist jetzt ein wichtiger Teil unserer Kollektion.”

„Unsere Teamkleidung ist komplett schwarz, nur die Regenjacke hat ein großes rotes Feld, aber das macht sie so besonders. Es war die Idee von PUMA, unsere Partnerschaft war von Beginn an wunderbar. Wir haben noch nie einen so kreativen Partner erlebt, der unsere Anforderungen und Bedürfnisse versteht.“

Sie fügte hinzu: „Im ersten Jahr wurden Entwicklungs- und Produktionsprozesse erarbeitet. Für mich war es ein großer Lernprozess. Die Textilproduktion und deren Planung dauern etwa 18 Monate für einen normalen Design- und Entwicklungsprozess bis zur Lieferung der Artikel.”


„Unser Designprozess begann im September 2023 und die ersten Lieferungen wurden für die Fotos der Formel-E-Fahrer im September letzten Jahres benötigt, wir hatten also bereits da die ersten Teile und konnten im Oktober die Kollektion an das Formel-E-Team aushändigen. Das war mehr oder weniger ein 12-monatiger Prozess, was fast unmöglich ist!“

Wein sagte: „Porsche suchte nach einer neuen Partnerschaft für maßgeschneiderte Teambekleidung, und mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in Design, Entwicklung und Produktion von Motorsportbekleidung war PUMA eine perfekte Wahl.”

„Vor dieser Zusammenarbeit hatten wir bereits Trainingsbekleidung und feuerfeste Rennbekleidung geliefert, sodass die Bereitstellung der kompletten Teambekleidung ein nahtloser Übergang war.”

„Unser Ziel war es, nicht nur leistungsstarkes Equipment zu liefern, sondern auch, unsere Partnerschaft mit Porsche zu stärken und unsere Sichtbarkeit in den Fahrerlagern weltweit zu erhöhen – insbesondere an der Seite des amtierenden WEC- und IMSA-Champions sowie des Formel-E-Weltmeisters.”

Er fuhr fort: „Das Porsche-Kommunikationsteam gab uns ein klares Briefing mit Designelementen, die von Porsches Geschichte inspiriert waren. Es wurde schnell klar, dass das Pascha-Muster mit seinem unverwechselbaren und symbolträchtigen Look die perfekte Wahl als zentrales Designelement ist.”

Anforderungen Erkennen

Bei so vielen Menschen, die im Rahmen von Werksprojekten und internationalen Rennserien Teamkleidung benötigen, gibt es viele Anforderungen zu berücksichtigen. Die Ansprüche eines Mechanikers an seine Arbeitskleidung unterscheiden sich von denen des Marketings oder des Managements.

“Wir haben eine große Aufgabe bekommen, die Mechaniker tragen sie als Arbeitskleidung und für das Management spielt sie eine repräsentative Rolle“, sagte Hagenbach. „Wir müssen einen Weg dazwischen finden, um alle Bedürfnisse abzudecken.”

Wein sagte, dass sich PUMA aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrung im Bereich der Teambekleidung für den Motorsport der unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen Rollen bewusst war.

„Das Team arbeitet unter einer Vielzahl von Wetterbedingungen, Langstreckenrennen können bei sonnigem Wetter beginnen und in kalte Nächte übergehen“, sagte Wein.

„Um optimale Leistung und Komfort zu gewährleisten, haben wir eine vielseitige Kollektion entwickelt, die T-Shirts, Polos, Funktionsoberteile, Regenjacken und sogar Winterjacken umfasst.”

„Wir haben die neuesten PUMA-Technologien für Atmungsaktivität und Komfort integriert und die Bekleidung auf die Bedürfnisse aller Mitarbeiter zugeschnitten - von den Mechanikern, die an den Autos arbeiten, bis hin zu den Mitarbeitern, die den Betrieb leiten. Unser Ziel war es, das gesamte Team mit leistungsstarker Bekleidung auszustatten, die den Geist von Forever.Faster verkörpert.“

Mannschaftskleidung muss nicht nur funktional sein, sondern dient auch einem anderen Zweck: Sie soll das Image der Mannschaft transportieren und vermitteln, wie das Team von der Welt gesehen werden möchte. Der Wechsel zu PUMA brachte einen frischen Ansatz und einen modernen Look mit sich.

Dieser sportlichere Look spiegelte auch einen globalen Trendwechsel nach der COVID-Pandemie wider, bei dem Komfort höher priorisiert wird, da mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten.

„In früheren Jahren war unsere Kollektion seriöser. Die Art und Weise, wie wir gesehen werden wollen, hat sich verändert – wir wollen jetzt sportlicher sein“, sagte Hagenbach.

„Früher wollte die Geschäftsleitung Anzughemden haben, jetzt haben wir keine Anzughemden mehr, sondern Polos und T-Shirts. Das ist ein großer Schritt.“

Nachhaltig bleiben

Ein weiterer Anspruch an den Designprozess war die Nachhaltigkeit: ein zentraler Pfeiler von PUMAs Design- und Produktionsprozess und ein wichtiger Aspekt, den Porsche berücksichtigen wollte.

Wein sagte, dass PUMA, wo es geht, die Verwendung von verantwortungsvoll beschafften Materialien priorisiertund dafür recyceltes Polyester und andere nachhaltige Stoffe einsetzt. Das Team konzentrierte sich ebenso auf die Langlebigkeit, um sicherzustellen, dass die Teambekleidung den Anforderungen des Motorsports gerecht wird und gleichzeitig den Abfall über die Zeit reduziert.

Um die Auswirkungen auf die Umwelt weiter zu minimieren, setzt PUMA vor allem auf europäische Zulieferer, um kürzere Transportwege zu gewährleisten und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die Produktionsprozesse stehen im Einklang mit PUMAs umfassenden Nachhaltigkeitsinitiativen, einschließlich der Senkung des Wasserverbrauchs und der Optimierung der Energieeffizienz.

Für Porsche Motorsport kann eine einheitliche Teamkleidung dazu beitragen, das Markenimage zu stärken und hat damit auch einen positiven Einfluss auf die Nachhaltigkeit. Angesichts der unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Unternehmensbereiche war es wichtig zu prüfen, ob die Kollektion auch auf lange Sicht sinnvoll ist.

Besondere Akzente

Die neue Teambekleidung ist nicht nur strapazierfähig, sondern weist auch einige besondere Merkmale auf, die der Funktionalität eine bedeutungsvolle Note verleihen.

Der Schlüssel dazu war die Einbeziehung des Pascha-Musters des Porsche 911 SC von 1977, das eine wehende karierte Flagge visualisiert und dem Design Dimension verleiht.

Außerdem tragen die Artikel einen Raceborn-Aufnäher mit dem Slogan und den Koordinaten der Heimat des Porsche-Motorsports in Weissach-Flacht.

„Das war auch eine Idee, die PUMA während des Designprozesses hatte, denn sie wollten es einzigartig machen. Wir wollen die Kollektion als authentisches Porsche Motorsport Teamwear-Produkt präsentieren, das nur für die Teammitglieder erhältlich ist“, sagte Hagenbach.

„Es fungiert als Authentizitäts-Merkmal und es war eine gute Möglichkeit, die Raceborn-Kampagne und die Koordinaten von Porsche Motorsport in Weissach-Flacht einzubeziehen. Hier werden alle Rennwagen geboren, hier schlägt das Herz des Motorsports, und das macht es noch ein bisschen besonderer.“

Ein glücklicher Empfang

Jetzt, wo die Teamkleidung für die Formel E- und IMSA-Teams eingeführt wurde und die WEC in diesem Monat ihre Rückkehr feiert, wie war die Reaktion auf die neue Kleidung?

„Wir haben fast nur positives Feedback erhalten“, sagte Hagenbach. „Die meisten Leute haben uns berichtet, dass es die beste Kollektion ist, die wir je hatten und das entspricht auch meiner Meinung.

„Es gibt immer Leute, die etwas anderes möchten, aber das ist Mode – manche Leute wollen enge Hosen, andere wollen weite Hosen, das ist eine persönliche Präferenz.“

Sie fügte hinzu: „PUMA ist eine sehr moderne und junge Marke, und das verkörpern auch die Leute, die dort arbeiten.”

„Sie hatten immer ein offenes Ohr, um herauszufinden, was wir brauchen. Mit ihnen zusammenzuarbeiten war also sehr einfach. Gemeinsam mit Puma diesen Weg zu gehen, ist eine großartige Zusammenarbeit.“

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* Soweit die Verbrauchs- und Emissionswerte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoff-/Stromverbrauch, die CO2-Emissionen, die Reichweite und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

** Wichtige Hinweise zu den vollelektrischen Porsche Modellen finden Sie hier.