Sie sehen gerade Inhalte für den Standort:
Switzerland / Deutsch

Racing |

Felix Neuhofer reisst die Tabellenführung in der Gruppe GT3 Cup an sich

Lesezeit

6 Minuten

Sports Cup Suisse

Porsche Sports Cup Suisse

Der grosse Gewinner des fünften Saison-Wochenendes des Porsche Sports Cup Suisse heisst Felix Neuhofer. Der Österreicher sicherte sich auf dem Autodromo del Mugello unweit der Toskana-Metropole Florenz in beiden Rennen der Gruppe GT3 Cup die Maximalpunktzahl.

Damit rückte Neuhofer auch in der Fahrerwertung nach zehn von zwölf Läufen an die Spitze vor. In der Gruppe GT4 Clubsport fuhr Kevin Lattion zwei weitere Siege ein.

Mit ihren bis zu 565 PS starken 911 GT3 R teilten sich Patrick Dinkeldein und Stephan Heim die ersten Plätze in der Gesamtwertung der Gruppe Open GT. In der umkämpften Klasse 21 für den 911 GT3 Cup mit ABS und Traktionskontrolle liess sich zunächst Marcus Graichen feiern, im zweiten Lauf stand Levin Gelf auf dem obersten Treppchen. Nico Gründel verteidigte mit zwei dritten Plätzen seine Tabellenführung. Bei den historischen Cup-Rennwagen wechselten sich die Gewinner ab: Sebastian Glaser und Simon Willner teilten sich die Siege bei den Porsche der 911-Generation 993, während bei der Modellgeneration 964 zunächst Enzo Calderari vorne lag. Im zweiten Lauf trat das eidgenössische Rennsport-Urgestein nicht an und überliess so Florian Schmidhuber das Feld.

Porsche Sprint Challenge Suisse: GT3 Cup

An Felix Neuhofer führte in der Gruppe GT3 Cup auch in Mugello kein Weg vorbei: Der Österreicher mit in Deutschland angesiedeltem Team startete in beide Rennen von der Pole-Position, drehte dort mit dem 510 PS starken 911 GT3 Cup jeweils die schnellste Runde und brachte zwei Mal einen ungefährdeten Sieg ins Ziel. Dies sicherte ihm, wie bereits zuvor auf dem Red-Bull-Ring, die maximale Ausbeute von 62 Punkten. Damit übernahm Neuhofer in der Klasse-1-Fahrerwertung die Führung, wo er Jack Sherwood von der Spitze verdrängte. Der Brite war in Italien nicht angetreten.

Platz zwei ging auf der 5,245 Kilometer langen Formel-1-Strecke jeweils an Gregor Burkard. In Lauf eins konnte sich der Schweizer gegen Christian Caramuscia verteidigen, der mit 0,183 Sekunden Rückstand als Dritter gewertet wurde. Auf den weiteren Positionen: Sebastien Pidoux, „Gioga“, Jan Klingelnberg und Simon Mathys. Im zweiten Rennen hiess Burkards Herausforderer Ilario Introna. Der Italiener startete als Siebter, weil er nach seinem Ausfall im ersten Lauf mit einem Satz frischer Michelin-Rennreifen in die Aufstellung rollte. Burkard wurde auf die fünfte Position zurückgestuft, da er ebenfalls zu sogenannten Joker-Pneus greifen musste. Auch dank des hieraus resultierenden Traktionsvorteils konnte er sich noch in der ersten Runde auf den zweiten Rang hinter Neuhofer katapultieren. Introna tauchte im fünften Umlauf auf Platz drei auf. Am Ende trennten ihn 0,690 Sekunden von Burkard. „Gioga“ wurde Vierter vor Andreas Marti und Caramuscia.

Porsche Sprint Challenge Suisse: GT4 Clubsport

Mit seinem 500 PS starken Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport hatte Kevin Lattion auf dem italienischen Grand-Prix-Kurs erneut leichtes Spiel: Er setzte sich in beiden Rennen souverän gegen David Dias durch. Lattion startete dabei zweimal von der Pole-Position und fuhr jeweils die schnellste Rennrunde. Die Tabellenführung in der Klasse 10 behauptet aber weiterhin Dias, der in dieser Saison an allen bisherigen Wochenenden der Porsche Sprint Challenge Suisse teilgenommen hat.

Porsche Sprint Challenge Suisse: Open GT

Die Gesamtsiege in der Open GT-Wertung teilten sich in Mugello die Fahrer der beiden 911 GT3 R im Feld. Schon im ersten Durchgang liess Stephan Heim mit seinem bis zu 550 PS starken Porsche der Generation 991.2 aufhorchen, als er die Pole-Position an sich riss. Im Rennen musste der Schweizer in der achten von 18 Runden Patrick Dinkeldein mit dem bis zu 565 PS leistenden Nachfolgemodell den Vortritt lassen. Im zweiten Lauf liess Heim nichts anbrennen und fuhr von der Pole ungefährdet als Erster über den Zielstrich. Dinkeldein durfte sich als Gesamtfünfter über den Sieg und die Tabellenführung in seiner Klasse freuen. Mit 25 Startern war die Klasse 21 wieder besonders stark besetzt. Hier treten die 911 GT3 Cup-Fahrzeuge mit ABS und Traktionskontrolle an. Gleich im ersten Rennen ging es mit mehreren Führungswechseln hoch her. Am Ende hatte Marcus Graichen das bessere Ende für sich: Nach einer tollen Aufholjagd vom achten Startplatz setzte er sich in Runde 13 an die Spitze. Rang zwei, 1,650 Sekunden dahinter, ging an Levin Gelf. Der Deutsche war von der Pole ins Rennen gestartet und lag bis zum neunten Umlauf vorn. Dann musste er neben Graichen auch Sebastian Schmitt passieren lassen. Schmitt übernahm sogar die Führung, fiel in der 13. Runde aber zurück. Das Ziel erreichte er auf dem 19. Platz. Rang drei sicherte sich Nico Gründel vor Alessandro Cenedese und Eric Santos, der von Position zwölf losgefahren war.

Für sein verpasstes Topergebnis revanchierte sich Schmitt im zweiten Rennen der Open GT: Vom vierten Startplatz seiner Klasse rückte er schnell auf den dritten Rang vor, um in der 13. und letzten Runde noch Gründel von der zweiten Position zu verdrängen. Der Klassensieg ging an seinen Landsmann Gelf, der das Qualifying für sich entschieden hatte und die Führung bis ins Ziel behaupten konnte. Über Platz vier freute sich Cenedese, der einen Vorsprung von 0,465 Sekunden gegen Thomas Winkler verteidigen konnte. Dahinter folgten Stefan Kracht – der sich gleich in den ersten beiden Runden von Platz 17 aus weit nach vorne katapultiert hatte – und Eric Santos, dem auf den letzten Metern noch der Sprung vom neunten auf den siebten Platz gelungen war. Marcus Graichen, als Sechster gestartet, musste seinen Rennwagen bereits nach der ersten Runde abstellen. Damit liegt Gründel in der Fahrerwertung der Klasse 21 auch weiterhin an der Spitze. In der Klasse 40, reserviert für den Porsche 911 GT3 Cup der Generation 991, setzte sich jeweils Wolfgang Triller durch.

Porsche Sports Cup Suisse: Classic

Auch in Mugello bereicherten wieder historische Markenpokal-Fahrzeuge das Programm des Porsche Sports Cup Suisse mit zwei Sprintrennen. Bei den älteren Cup-Rennwagen der 911-Generation 964 hatte Enzo Calderari im ersten Lauf die Nase vorn.

Die eidgenössische Motorsport-Legende konnte Florian Schmidhuber in der ersten Runde die Führung abjagen und sie bis ins Ziel auf fast zehn Sekunden ausbauen. Schmidhuber war von der Pole-Position der Klasse gestartet und wurde Zweiter vor Charles von Faber-Castell. Im zweiten Rennen sicherte er sich den Sieg, während Calderari auf den Start verzichtete.

Bei den Cup-Porsche der 911-Generation 993 sah Schorsch Wörle bereits wie der sichere Sieger des ersten Laufs aus. Von der Pole-Position gestartet, führte er die sechs Fahrzeuge umfassende Klasse bis zur 14. von 18 Runden an. Dann jedoch musste er seinen Youngtimer vorzeitig abstellen und sich mit Platz fünf begnügen.

So ging der Sieg an Sebastian Glaser. Er lag im Ziel 1,016 Sekunden vor Simon Willner. Mit deutlichem Abstand folgten Judd Schreiber und Fabian Frohne. Das zweite Rennen sicherte sich Willner, der sich um 7,857 Sekunden von Glaser absetzen konnte. Rang drei und vier nahmen erneut Schreiber und Frohne ein.

In der offenen Klasse 39 für modifizierte Cup-Fahrzeuge mit luftgekühlten Boxermotoren kletterte jeweils Ivan Reggiani auf die oberste Stufe des Podests. «Auch in Mugello haben die einzelnen Klassen und Gruppen wieder tollen Sport mit aktuellen und historischen Rennwagen in einem professionellen und familiären Umfeld erlebt», unterstreicht Richard Feller, Präsident des Porsche Motorsport Club Suisse. «Genau dies ist das Markenzeichen des Porsche Sports Cup Suisse.»

Das sechste und letzte Rennwochenende der laufenden Saison trägt der Porsche Sports Cup Suisse vom 22. bis 24. Oktober auf dem World Circuit Marco Simoncelli im italienischen Misano aus. Dort steht neben einem Doppelsprint auch wieder ein zweistündiges Nachtrennen auf dem Programm.

  • Home
  • Journal

Motorsport Series

© 2026 Porsche Schweiz AG

* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Das weltweit harmonisierte Prüfverfahren (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP) für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge ist ein realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. Weitere Informationen bezüglich dem WLTP Messverfahren finden Sie unter www.porsche.com/wltp.

Der Durchschnittswert der CO₂-Emissionen aller in der Schweiz verkauften Neuwagen beträgt 113 g/km. CO₂-Zielwert nach Prüfzyklus WLTP: 93.6 g/km

** Wichtige Hinweise zu den vollelektrischen Porsche Modellen finden Sie hier.